MAUS der Gesamtschule Essen Nord

Mathematik und Sprache (Maus) & Schüler‑Monitoring

Mit Beginn des Schuljahres 2007/08 nahm die Gesamtschule Nord am Projekt "Schulen im Team" teil. Dieses Projekt wurde durch die Mercator‑Stiftung unterstützt und durch das Institut für Schulentwicklungsplanung der Universität Dortmund wissenschaftlich begleitet.

In einem Netzwerk beschäftigte sich die Gesamtschule Nord in Zusammenarbeit mit dem Mädchengymnasium Borbeck, der Gesamtschule Borbeck, dem Nord‑Ost‑Gymnasium und dem Maria‑Wächtler Gymnasium mit der Entwicklung eines Aufgabenpools zur Förderung der Sprachentwicklung im Mathematikunterricht.

Hierbei sind einige Aufgaben für die Jahrgänge 5 bis 7 entwickelt worden, die es den Schülerinnen und Schülern ermöglichen besser mit Texten in der Mathematik umzugehen.

Mit Beginn des Schuljahres 2008/09 kam als weiterer Baustein ein Schüler‑Monitoring‑System (SMS) hinzu. Durch regelmäßige Testungen (halbjährlich) wurden der Lernzuwachs überprüft und Maßnahmen zur individuellen Förderung initiiert. Diese Testungen erfolgten durch Material der niederländischen Firma CITO (siehe weiter unten).

Ziele des Projekts :

Verbesserung des Mathematikunterrichts durch

  • Entwicklung von Aufgabentypen und Lernformen zur Verbesserung des Textverständnisses im Fach Mathematik
  • Bereitstellung eines Aufgabenpools für die Jahrgangsstufen 5 - 7
  • Überprüfung des Lernerfolgs durch das SMS
  • Entwicklung von Material zur individuellen Förderung unter Einbeziehung der Ergebnisse des SMS

Mit Beginn des Schuljahres 2011/12 ist das Projekt „Schulen im Team“ beendet, trotzdem wird es weitere informelle Treffen der Teamschulen geben, um die gute Zusammenarbeit der Schulen untereinander fortzusetzen.

Die Gesamtschule Nord verfolgt den Schwerpunkt Mathematik und Sprache aber weiterhin sehr intensiv.

Schüler‑Monitoring‑System

Das Schüler‑Monitoring‑System der Firma Cito ist ein Hilfsmittel zur systematischen Überwachung des Lernfortschritts der Schüler. Die Schüler werden in den Klassen 5 und 6 zwei Mal pro Schuljahr getestet, so lässt sich der Lernfortschritt gut erkennen.

Mit dem Schüler‑Monitoring‑System können die Lehrer Lernfortschritte von Schülern festhalten und anschließend ihren Unterricht evaluieren. Genügen die Ergebnisse nicht den Erwartungen, kann sich der Lehrer für Fördermaßnahmen für Schüler, die diese nötig haben, entscheiden. Im folgenden Halbjahr kann die Schule und der Lehrer sehen, ob die Maßnahmen eine Wirkung gezeigt haben. So wird die Qualität der Schule im Ganzen, die Professionalität der Lehrkräfte, der Unterricht und die individuelle Leistung von Schülern verbessert.




Nähere Informationen erhält man auf der Homepage der Firma Cito
(http://www.de.cito.com/de/leistungen_und_produkte/schuler_monitoring_system.aspx).


Auf Antrag wurde die äußere Differenzierung im Fach Mathematik in den Klassen 7 und 8 aufgehoben. Die eingesparten Stunden werden so eingesetzt, dass von den vier Mathematikstunden im Klassenverband eine Stunde durch Einsatz eines Förderlehrers doppelt besetzt wird. Hier findet dann intensivierte individuelle Förderung statt. Ein Teil der Klasse wiederholt gezielt Inhalte des Unterrichts, während ein anderer Teil ein neues Thema vorbereitet, das die so ausgebildeten „Schülerlehrer“ hinterher ihren Mitschülern erklären werden.

Die ersten Erfahrungen mit dieser neuen Konzeption sind sehr positiv.